Vorgefunden haben wir eine aus alten Bahnschwellen hergestellte Treppe und eine Beeteinfassung. Die Treppe war sehr glitschig und gefährlich, die Wand, wie auch die Treppe fielen bereits auseinander, ein entsetzlicher Anblick.

Bahnschwellen wurden früher zum Schutz gegen Witterung, Schädlings- und Pilzbefall zumeist mit teerölhaltigen Holzschutzmitteln (z. B. Carbolineum) druckimprägniert, was das Holz sehr haltbar machte. Derart behandeltes Holz ist an den schwarzen, klebrigen Anhaftungen und am teerartigen Geruch zu erkennen. Es enthält jedoch gefährliche Stoffe, wie Phenole und Kresole, die hautreizend wirken, sowie krebserzeugend wirkende aromatische Kohlenwasserstoffe.

Unser Auftrag, die vorhandene Bahnschwellen-Treppe und Bahnschwellen-Wand zurückzubauen und entsorgen. Ein Fundament für eine Mauer erstellen, welche unter der vorhandenen Treppe gemauert wird. Vor dieser Wand eine Treppe errichten und ein neues Beet aus Stelen herstellen. Im Zuge dieser Sanierung wurde der untere Weg angehoben, unter Hilfe von Fertigstufen und abschließend gepflastert.

Unter der Treppe mauerten wir nun eine Außenwand aus Bims, damit der Platz unter der Treppe als Lagermöglichkeit genutzt werden kann. Danach haben wir die Treppe aus Fertigstufen aufgebaut, um die Beeteinfassung aus Stelen direkt daran anzupassen. Das Ergebnis spricht für sich!

Nachdem wir eine Frost- und Tragschicht eingebaut, diese verdichtet haben, wurde der Weg neu gepflastert. Zuvor haben wir zwei Fertigstufen gesetzt, um das starke Gefälle im Gelände zu beheben.

Abschließend wurde noch die Mauer mit Zementmörtel (PIII) verputzt.

Außentreppe und Stelen

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